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Anschriften

Thüler Straße 13
26169 Friesoythe
Tel.: 04491 - 92 49 0


Scheefenkamp 30
26169 Friesoythe
Tel.: 04491 - 93 99 10


Dr. Niermann-Straße 8
26169 Friesoythe
Tel.: 04491 - 7849630

 

Das (erste) Schulprogramm der BBS Friesoythe aus dem Jahre 2006 umfasste diese „Schwerpunktvorhaben“:

  • Team- und Organisationsstruktur zur Förderung der Unterrichtsqualität,
  • Kommunikation: Mitarbeitergespräche und Befragungen,
  • Schülerberatung.

Hier soll in den nächsten Jahren angeknüpft werden, wobei auch die Leistungen zu berücksichtigen sind, die die Schule aufgrund ihrer bedeutenden Umwandlung zu einem Regionalen Kompetenzzentrum zum 01. Januar 2011 erbracht hat. Die Qualitätsmaßnahmen werden im Folgenden in Anlehnung an den Erlass „Schulisches Qualitätsmanagement an berufsbildenden Schulen“ vom 14.10.2011 geordnet:

Qualitätsbereich „Schule leiten“

  • Der Organisationsplan und die Schulverfassung der BBS Friesoythe wurden aktualisiert und am  04.04.2011 vom Schulvorstand, am  09.11.2011 von der    Gesamtkonferenz beschlossen.- Der Schulvorstand wurde den Vorgaben des NSchGesetzes vom 01.01.2011 angepasst, ein Beirat wurde eingerichtet.
  • Die Teamstruktur der Schule wurde – über die bereits vorhandenen Klassenteams hinaus gehend- weiterentwickelt. Es wurden   Bildungsgangsteams, Fachteams, Teams für besondere Aufgaben und Ausschüsse gebildet.
  • Es wurde ein Konzept „Beschwerde-/Konfliktmanagement“ entwickelt.
  • Es wurde ein Konzept „Ideenmanagement“ entwickelt.
  • Es wurden verschiedene Prozessbeschreibungen entwickelt und in das Intranet der Schule eingestellt: Fortbildung, Klassenfahrten, Klassenlehrerschaft, kollegiale Unterrichtshospitation, Regelverstöße (leicht/mittel).


Qualitätsbereich „Schule entwickeln“

  • Die Steuergruppe der Schule hat auf der Basis der schulischen Leitbildes die strategischen Ziele, d. h. das vorliegende Schulprogramm, für die nächsten Jahre entwickelt.
  • Es wurde ein „Konzept für Zielvereinbarungen an den BBS Friesoythe“ entwickelt und am 27.06.2011 vom Schulvorstand beschlossen.
  • Der Schulleiter verabredete in schriftlicher Form Ziele mit der Landesschulbehörde Osnabrück und den Abteilungsleitern.
  • Die Abteilungsleiter schlossen Zielvereinbarungen mit den Funktionsträgern ihres jeweiligen Bereiches.
  • Der Schulleiter traf Zielvereinbarungen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Schulträgers.


Qualitätsbereich „Personal führen“

  • Die Personal- und Finanzverwaltung konnten gestärkt werden, indem die Schule einen Verwaltungsleiter erhielt.
  • Der Startstellenplan/Personalplan der Schule wurde entwickelt.
  • Die Schulsozialarbeit konnte gestärkt werden, indem die Schule –zusätzlich zum bereits vorhandenen Pädagogischen Mitarbeiter- auf der Basis einer Kooperationsvereinbarung mit dem Schulträger und dem Caritas-Sozialwerk eine Diplom-Sozialpädagogin erhielt.
  • Zugunsten der Unterrichtsqualität der Schule wurden schulinterne Fortbildungen zur Kollegialen Unterrichtshospitation durchgeführt, viele kollegiale Unterrichtshospitationen haben inzwischen stattgefunden.
  • Alle Teamleiterinnen/Teamleiter wurden durch eine intensive schulinterne Fortbildung für ihre neue Aufgabe qualifiziert
  • Die Mitarbeitergespräche wurden fortgeführt.
  • Der Gleichstellungsplan der Schule wurde entwickelt, mit dem Kollegium besprochen und vom Schulleiter sowie der Gleichstellungsbeauftragten unterschrieben.


Qualitätsbereich „Kooperationen entwickeln“

  • Die Kooperation mit dem Schulträger wurde intensiviert, indem der Schulleiter an den Konzeptgesprächen zur weiteren Entwicklung der Berufsbildenden Schulen im Landkreis Cloppenburg beteiligt war.
  • Die berufsorientierenden Kooperationen mit den Haupt- und Realschulen der Region wurden im Rahmen der Erlasse „Die Arbeit in der Hauptschule“ und "Die Arbeit in der Realschule“ weiter vertieft.
  • Im Schulvorstand und im Beirat der Schule sind Vertreterinnen/Vertreter relevanter externer Einrichtungen/Betriebe vertreten.
  • Die 2-jährige Berufsausbildung zur/zum „Staatlich geprüften Pflegeassistentin/assistenten“ wurde in Kooperation mit der BBS am Museumsdorf Cloppenburg und mehreren Pflegeeinrichtungen vor Ort eingerichtet und entwickelt.
  • Die Internationalität der Schule wurde durch die Teilnahme am COMENIUS-Projekt „Equal by law, but not in reality?“ weiter entwickelt.


Qualitätsbereich „Bildungsangebote gestalten“

  • Für die Bildungsangebote des Fachbereichs Hauswirtschaft/Pflege wurden Konzepte zur Vermittlung von Lern- und Arbeitskompetenzen, Kommunikations- und Teamkompetenz sowie selbstgesteuertem Lernen in die Curricula implementiert.
  • Kollegiale Unterrichtshospitationen wurden angestoßen (vgl. den Pkt. „Personal führen“).
  • Zur Förderung der Schülerinnen und Schüler wurde das Projekt Schülercoaching eingerichtet, erste konkrete Maßnahmen wurden umgesetzt (vgl. das Protokoll der Gesamtkonferenz vom 09.11.2011).
  • Am Scheefenkamp wurde –weitgehend mit “Eigenmitteln”- ein Time-out-Raum eingerichtet, um die Interaktionsmöglichkeiten mit „herausfordernden“ Schülern zu erweitern.
  • Das Projekt „Schüler helfen Schülern“ wurde neu organisiert.
  • Das Bildungsgangsteam Industrie hat mit den Ausbildungsbetrieben das schulische Angebot „Kaufmann/Kauffrau für internationale Geschäftstätigkeit“ vereinbart.
  • Für die Fachoberschulen Wirtschaft sowie Gesundheit/Pflege wurde das Zusatzangebot Spanisch eingerichtet.
  • Der Schulvorstand und die Gesamtkonferenz stimmten einer Beteiligung am Projekt „Gesund leben lernen“ zu.
  • Die eingerichteten Klassenteams analysieren mindestens  2 x im Jahr die individuellen Kompetenzentwicklungen der Lernenden.


Qualitätsbereich „Ressourcen verwalten“

  • Am Standort Thüler Straße wurde eine Cafeteria/Mensa gebaut. Ihren Betrieb hat eine Schülerfirma erfolgreich übernommen, die auch von Fachpraxislehrerinnen des Fachbereichs Hauswirtschaft unterstützt wird.
  • Die räumlichen Bedingungen für den Unterricht an der Dr. Niermann-Straße konnten verbessert werden.
  • Die Verwaltungsmittel des Schulträgers wurden schulintern auf einzelne Schulbereiche verteilt.
  • Die systematische Überprüfung aller Rauminventare durch das Gebäudemanagement wurde geregelt.
  • In das Intranet der Homepage der Schule können von den Teamleitern Team-Sitzungsprotokolle eingestellt werden.
  • Die Schule erhielt vom Schulträger Mittel im Rahmen des Programms „Bildung und Teilhabe“ und hat diese Mittel zugunsten ihrer Schülerinnen/Schüler verwendet.


Qualitätsbereich „Ergebnisse und Erfolge beachten“

  • Alle Schülerinnen/Schüler wurden, wie bereits in den Vorjahren, PC-gestützt und anonym zu ihrem Unterricht und ihrer Schule befragt. Die Ergebnisse wurden in den zuständigen Teams ausgewertet.
  • Die Ausbildungsbetriebe und Eltern wurden befragt, die Ergebnisse in den einzelnen Verantwortungsbereichen ausgewertet.


Für die QUALITÄTSENTWICKLUNG BIS ZUM JAHRE 2015 sind dies die „Schienen“, auf denen die BBS Friesoythe fahren sollen:

1.    Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität,
2.    Förderung des individuellen Leistungspotentials der Schüler,
3.    Prävention,
4.    Berufsorientierter Ausbau des Beratungs- und Unterstützungssystems sowie
5.    Internationalität.

Hierbei hat, mit Blick auf das Leitbild der BBS Friesoythe, der Schwerpunkt „Unterrichtsqualität“ besonderes Gewicht. Begünstigt wird diese Akzentuierung insbesondere durch die bereits geleistete Teamentwicklung, das vorliegende Zielvereinbarungskonzept sowie die umfangreichen schulinternen Fortbildungen des Jahres 2011.

Die fünf Schwerpunkte werden im aktuellen Schulprogramm der BBS Friesoythe eingehend erläutert.

Dr. Pancratz, Schulleiter