Inklusionslauf In Friesoythe – Ein Tag im Zeichen der Zusammenkunft

Der Friesoyther Inklusionslauf geht in diesem Jahr zum sechsten Mal über die Bühne. Für die Schüler, die den Lauf organisieren, ist dies ein ganz besonderes Projekt.

Die Gesellschaft zusammenbringen und Spenden für karitative Zwecke sammeln. Darum geht es am 7. Juni, denn an diesem Tag findet der 6. Friesoyther Inklusionslauf statt. Organisiert wird dieser auch in diesem Jahr von Schülern des 12. Jahrgangs der BBS Friesoythe im Rahmen einer Projektarbeit. „Dazu gehört auch die Planung eines Events“, erklärt der Abteilungsleiter der Fachoberschulen, Heiner Bahlmann.

Er hat den Inklusionslauf 2013 ins Leben gerufen und organisiert diesen seitdem mit den Schülern. „Es gibt ein Kernteam mit acht Schülern, insgesamt sind bis zu 40 Helfer aus dem zwölften Jahrgang dabei“, erklärt Schüler Arne Müller. Er gehört zum Kernteam, das sich klare Ziele gesetzt hat: „Im letzten Jahr hatten wir 1500 Teilnehmer, diese Zahl wollen wir wieder erreichen.“ 2013 hatte alles mit 400 Teilnehmern angefangen. Der Lauf in Friesoythe ist mittlerweile der größte Inklusionslauf Deutschlands, die Teilnehmer kommen aus dem gesamten Landkreis.

Das Organisationsteam: (von links) Jessica Kaiser, Alice Ruppel, Melissa Travljanin, Daniel Kromm, Heiner Bahlmann, Lennart Pollock und Arne Müller. Es fehlen Stefan Würz und Henrik Lindemann.
Bild: Nils Coordes

Treffpunkt ist in diesem Jahr auf dem Appellplatz in Friesoythe. Die angrenzenden Vereine, wie die Schützengilde und der SV Hansa, stellen den Teilnehmern die Kabinen und Duschen zur Verfügung. Obst und Getränke sowie Bratwurst werden von Sponsoren bereitgestellt.

Im Vorfeld waren die Schüler bereits bei vielen Unternehmen in Friesoythe und umzu, um nach Spenden für karitative Zwecke zu fragen: „Im vergangenen Jahr sind dabei 8000 Euro zusammengekommen“, sagt Jessica Kaiser. Diese Summe soll in diesem Jahr noch überboten werden. Die Spenden gehen an Einrichtungen im Landkreis, die von den Schülern ausgewählt wurden und werden von den Unternehmen direkt an die Einrichtungen überwiesen.

„Die Kosten für die Organisation und das Bereitstellen der Hüpfburg, des Kinderschminkens und weiteren Angeboten werden ausschließlich mit der Teilnahmegebühr von drei Euro gedeckt“, erklärt Kaiser. Wenn dabei etwas über bleibt, werde dies ebenfalls gespendet. Durch die vielen Angebote nach dem Lauf sollen alle Teilnehmer im Anschluss an die Läufe auf dem Appellplatz miteinander ins Gespräch kommen, um die Inklusion zu leben und zu stärken.

Startzeiten

8.15 Uhr Eröffnung der Veranstaltung durch Landrat und Schirmherr Johann Wimberg und BBS-Schulleiterin Marlies Bornhorst-Paul.

Bei den Startzeiten der Läufe handelt es sich um ungefähre Angaben. Die genaue Startzeit kann noch nicht genau abgesehen werden.

8.40 Uhr Start Zehn-Kilometer-Lauf, die Strecke führt einmal komplett durch die Stadt und ist fünf Kilometer lang, die Teilnehmer laufen zwei Runden.

8.55 Uhr Start Fünf-Kilometer-Lauf, eine Runde durch die Stadt.

10.05 Uhr Start Ein-Kilometer-Lauf, zwei Runden um den Sportplatz

10.35 Uhr Start 500-Meter-Bambinilauf, eine Runde um den Sportplatz

11 Uhr Start 2,5-Kilometer-Lauf, die Strecke führt durch den Friesoyther Stadtpark

11.30 Uhr Start 2,5-Kilometer-Walking, die Strecke führt durch den Friesoyther Stadtpark

11.35 Uhr Start 2,5-Kilometer-Rolli-Lauf, die Strecke führt durch den Friesoyther Stadtpark

Anmeldungen werden noch bis Freitag, 17. Mai, unter bbs-inklusionslauf@web.de entgegen genommen. Danach ist dies nicht mehr möglich.

(Quelle: NWZ 09.05.2019)